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Oud en nieuw 2007/08

An Silvester 2007/08 haben wir vormittags unsere Beagle-Hündin "Senta" vom Züchter in Castrop-Rauxel abgeholt. Unsere Rauhaardackeldame "Assi" war erst 2 Tage zuvor eingeschläfert worden und da ich die erste Januarwoche noch frei hatte (weder Arbeit noch Uni), wollten wir die Zeit zur Eingewöhnung der kleinen Senta nutzen. Nun waren Michel und ich eigentlich zu Stephan nach Aachen zum Silvesterfeiern eingeladen. Und meine Eltern hatten Karten für eine Silvester-Gala. Unsere erst 12 Wochen alte Senta konnte aber natürlich noch nicht alleine bleiben. Also riefen wir Stephan an, um ihm die Situation zu erklären und abzusagen. Und wie es der Zufall will, war Stephan sehr glücklich darüber, denn er litt am Noro-Virus, einem fiesen Magen-Darm-Virus, das gerade kursierte. Stephan hätte selbst absagen müssen. So blieben Michel und ich also zuhause. Ohne schicke Kleidung oder feines Essen machten wir es uns vor dem neuen LCD-Fernseher meiner Eltern gemütlich, denn im erdgeschoss waren wir mit unserem Welpen schneller draußen auf der Wiese. Wir spielten mit der Kleinen, schauten uns alte James Dean-Flime auf DVD ("Jenseits von Eden") an und blätterten nebenbei noch in ein paar Hundebüchern. Um kurz vor Mitternacht aber gingen wir nach pben in unsere Wohnung, um den Countdown im Fernsehen zu verfolgen und dann direkt auf dem Balkon das Feuerwerk zu bewundern. Ich hatte bereits meinen Mantel an, Senta in eine Decke gewickelt auf dem Arm und stand vor dem Fernseher, um den Countdown mitzuzählen. Michel war noch im Schalfzimmer und kam erst kurz nach dem Neujahrsschlag zu uns. Er umarmte mich samt Hund, wir küssten uns und wünschten einander ein frohes neues Jahr, Dann blieb Michel ganz dicht vor mir stehen und fragte mit einem Lächeln, ob ich ihn denn heiraten wolle. Zuerst dachte ich, das wäre eine dieser unverbindlichen Fragen romantischer Augenblicke. Doch dann zauberte Michel eine kleine Schachtel hervor, auf der das Logo der Schmuckschmiede "Lichtblick" aus Aachen prankte. Direkt stockte mir der Atem und mir wurde klar, dass dies gerade ein richtiger, ernst gemeinter Heiratsantrag war. Ein handgefertigter Weißgoldring mit einem Diamanten! Ich war zu Tränen gerührt und völlig überwältigt! Ich stotterte nur "Ja!" und "Oh Gott!" und lachte und weinter gleichzeitig. Silvester war vergessen und das Feuerwerk auch. Wir umarmten und küssten uns und ich schaute immer wieder auf den Ring an meinem Finger. Wir machten eine Flasche Sekt auf und saßen noch ein wenig auf dem Balkon, aber für das Feuerwerk am Himmel hatten wir keinen Sinn. Dafür tobte das Feuerwerk in meinem Herzen viel zu doll. Als erstes erfuhr ein guter Freund von unserer Verlobung, als er um etwa 0.30 Uhr anrief, um uns ein frohes, neues Jahr zu wünschen. Meinen Eltern erzählten wir es am nächsten Tag.
Eine richtige, offizielle und große Verlobungsfeier gab es anschließend nicht. Aber wie meine Eltern so sind, musste ein Fässchen Bier in der Bar angeschlagen werden. Es war noch ein Freund meiner Eltern dabei und es wurde ein wenig rumgealbert. Mein Vater fragte Michel unter anderem, ob er wisse worauf er sich einlasse.
Am 01. März 2008 kamen außerdem ein paar Freunde zu einem Spieleabend vorbei und brachten eine Flasche Champagner mit, um auf unsere Verlobung anzustoßen. Wir mussten genau berichten, wie wir uns kennengelernt hatten, wie der Antrag ablief und wie unsere Hochzeitspläne aussehen.
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Staat:
08.09.2009